Montag, Mai 11, 2009

Überfremdung

Jetzt geht´s los! Die Volksstimme hat damit begonnen die Kandidaten-Schar für die Magdeburger Stadtratswahl zu outen. Sehr hübsch. Besonders wertvoll die von den Kandidaten selbst formulierten Angaben zum Thema "Mein Ziel". Den Sonderpreis für das abseitigste Ziel im Wahlbereich 1 erhält - mit großem Vorsprung - Frank Theile (Linkspartei). Der ehemalige Oberbürgermeisterkandidat der Linkspartei hat sich nämlich ganz fest vorgenommen im Stadtrat "keine Mittel für deutsche Militäreinsätze" zu bewilligen (ob Ausländische o.k. sind, bleibt bei dieser Antwort offen). Endlich mal ein Politiker der nach menschlichem Ermessen halten wird was er verspricht. Es müsste schon ausgesprochen blöd laufen, wenn Magdeburg sich vom Bund die Zuständigkeit für Kriegseinsätze aufschwatzen lässt. Auffällig ist, dass die Interessen der Stadtteile Rothensee, Neustädter See und Kannenstieg häufig durch Auswärtige wahrgenommen werden sollen. Es droht Überfremdung! Gerade die NPD ist da eine herbe Enttäuschung! Wird doch ausgerechnet von ihr fremdländisches Blut aus der verfeindeten, südlicher gelegenen Neuen Neustadt aufgeboten. Das muss doch jedem kernigen Neustädter See´er einen kalten Schauer des Entsetzens über den heimattreuen Rücken jagen. Auch future (Kandidaten aus Stadtfeld Ost und Sudenburg) sowie der Bund für Magdeburg (Alt Olvenstedt) behelfen sich ausschließlich mit Exil-Kandidaten. Spannend die Tierschutzpartei, die vorsorglich nur parteilose Mitbürger aufbietet - die können wenigstens nicht austreten.

Auch scheint ein Engagement in der Kommunalpolitik einer gedeihlichen zwischenmenschlichen Beziehung eher hinderlich zu sein. Immerhin 62,5 % der Kandidaten geben an ledig, geschieden oder getrennt lebend zu sein.

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Montag, Oktober 22, 2007

Lisa-Marie Magdeburg

ACHTUNG! Dies ist keine Übung! Dies ist keine Übung! Der Krisenstab gibt bekannt: Rothensee ist nicht zu halten und wird umgehend geräumt. Nehmen Sie nur das Nötigste mit. Keine Panik! - Aber rennt! Rette sich wer kann!

Am 28. Oktober 2007 spielt Gunter Gabriel. Ein " Konzert". In Rothensee. Im VERWERTUNGSZENTRUM!

Die Reaktion ist übertrieben? Gut, um Zweifel über den Ernst der Lage auszuräumen, hier ein Zitat aus dem vom tapferen Elbe Report mit "Männerversteher Gunter Gabriel" geführten Interview: "Ich bin übrigens dafür, Magdeburg auch einen Vornamen zu geben. Ist doch viel netter, auf dem Autobahnschild z. B. zu lesen: "Lisa-Marie Magdeburg" noch 36 Km?"

Meine Güte! Nur noch 36 km. Lauft, lauft!

LISA-MARIE MAGDEBURG? Wie wäre es mit Horst Halle? Oder Gunter Hundeluft (bei Dessau)? Was ist los mit unseren Barden? (Wenn man mal einen kräftigen Pfleger braucht, ist wieder keiner da.) Soviel sei gesagt: Wenn Künstler nach 30 Jahren Karriere in einem Verwertungszentrum auftreten - das hat Gründe!

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