Wegweisender Mensch gewählt!
Überbordende Freude bei der Schönebecker CDU! Der aufgestellte OB-Kandidat Eckhard Czarnetta hat mit 9,0 % die imaginäre 5%-Hürde deutlich hinter sich lassen können. Hans-Jürgen Haase (parteilos, bisher CDU) konnte sich knapp mit 72,4 % durchsetzen. Einer Stadt die jemanden wählt, der sich auf seinen Plakaten für "wegweisend" erklärt (und damit in die großen Fussstapfen wegweisender Größen wie Kim Il Sung tritt), ist nicht wirklich zu helfen. Das Ergebnis kam nicht überraschend, trotzdem kann einem die CDU fast ein wenig Leid tun. Immerhin hatten sie versucht, dem selbst aufgebauten Sonnenkönig etwas die Flügel zu stutzen. Die Wähler fahren aber nun mal auf wegweisende Menschen ab. Was will man da machen.
Auch in den anderen Orten dominierten übrigens erneut die Amtsinhaber - schließlich eröffnen sie mit enormer Kompetenz tagein tagaus Spielplätze, Ortsumgehungen, Parkbänke etc. Im Altkreis Klötze werden ausschließliche Siege von Amtsinhabern gemeldet. In Gardelegen siegte der Amtsinhaber mit 82,3 %. In Genthin kam er nur auf bescheidene 48,5 % und muss - welche Schmach - symbolisch in die Stichwahl.
In Magdeburg kam der Amtsinhaber Lutz Trümper (SPD) bei seiner Vorstellung in der Zeitung recht gut weg. Allerdings stellte die Volksstimme auch die erhofften unangenehmeren Fragen und erntete auch merkwürdige Antworten. Angesprochen auf den Pflegeskandal wusste der Oberbürgermeister zu berichten, dass eine vom erzwungenen Umzug Betroffene drei Wochen später in einem anderen Heim verstarb. ähm... Was will uns der Autor damit sagen? Wird doch hoffentlich kein städtisches Heim gewesen sein?
Auch in den anderen Orten dominierten übrigens erneut die Amtsinhaber - schließlich eröffnen sie mit enormer Kompetenz tagein tagaus Spielplätze, Ortsumgehungen, Parkbänke etc. Im Altkreis Klötze werden ausschließliche Siege von Amtsinhabern gemeldet. In Gardelegen siegte der Amtsinhaber mit 82,3 %. In Genthin kam er nur auf bescheidene 48,5 % und muss - welche Schmach - symbolisch in die Stichwahl.
In Magdeburg kam der Amtsinhaber Lutz Trümper (SPD) bei seiner Vorstellung in der Zeitung recht gut weg. Allerdings stellte die Volksstimme auch die erhofften unangenehmeren Fragen und erntete auch merkwürdige Antworten. Angesprochen auf den Pflegeskandal wusste der Oberbürgermeister zu berichten, dass eine vom erzwungenen Umzug Betroffene drei Wochen später in einem anderen Heim verstarb. ähm... Was will uns der Autor damit sagen? Wird doch hoffentlich kein städtisches Heim gewesen sein?
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