Donnerstag, September 04, 2008

Wenn Kinder Kinder kriegen und Mama in Alaska wohnt

Bevor im nächsten Jahr die Wahlen zum Magdeburger Stadtrat ins Haus stehen (und sicherlich für gepflegte Unterhaltung sorgen) drängt sich nun noch eine andere Wahl in Rampenlicht. Die Amerikaner suchen einen neuen Präsidenten. Zeit wird´s! Wenn Bush noch vier Jahre weiter dürfte.... ich seh uns schon Care-Pakete packen.

Man kann zu den Amis ja stehen wie man will - von Unterhaltung verstehen sie was. Jetzt gerade die Vizepräsidentinkandidatinkandidatin der Republikaner Sarah Palin - keine zwei Tage im Amt schon werden die minderjährigen Kinder schwanger. Was in der Bundesrepublik eine gewisse Belustigung hervorrufen würde, lässt in Alaska glatt die Gletscher schmelzen. Dabei hatte Frau Palin mit ihrer Politik gegen sexuelle Aufklärung an Schulen doch ganz offensichtlich recht - die Racker kriegen das auch ohne Bedienungsanleitung hin. Verhütung? Na, na, na - der Herr liebt alle seine Schäfchen - auch wenn die Mama erst 17 oder so ist. Die Vizepräsidentinkandidatinkandidatin lies nun mitteilen, dass ihre Tochter den Vater des Kindes - wer immer das auch gerade sein mag - jetzt selbstverständlich heiratet. Ohha. Wenn man schon nicht über Sex aufklärt - sollte man dann nicht vorher zumindest über diese heftige Rechtsfolge informieren? Jetzt hat die arme Palin junior die nächsten 70 Jahre vielleicht den pickeligen Kerl am Hals, der beim Flaschendrehen so ungünstig sass. Vieleicht ist er wenigstens Moslem, schwarz, bisexuell und tritt für die Unabhängigkeit Alaskas ein - das würde man den Palin seniors irgendwie gönnen.

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Dienstag, Februar 06, 2007

Wolkig

Leute die Wolke heißen und in der Puschkinstraße in Magdeburg wohnen haben derzeit unruhige Zeiten. Heute wartete die Volksstimme nämlich mit einem erfreulich detailiert recherchierten Bericht über die Magdeburger Rotlichtszene auf. Die Wolkes in der besagten Straße scheinen da einiges zu bieten zu haben. Auch die Bernburger Straße in Buckau wird als Tipp genannt.

Mal abgesehen vom lüsternen Interesse eines erheblichen Teils der männlichen Leserschaft (denen der Artikel denn doch zu ordnungsamtslastig ist - bei dem Thema das Foto eines lesenden alten Manns abzudrucken, ist da für den unausgelasteten Herren eine arge Enttäuschung), wäre natürlich ein tatsächlicher Bericht über Arbeits- und Lebensbedingungen und Strukturen dieses Gewerbes interessant. Da bleibt es leider noch wolkig. Aber die Leserbriefe könnten spannend werden.

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Sonntag, November 12, 2006

Eingeseift und abgeschmiert

Veit Wolpert (MdL, FDP, "Innenexperte" ) sorgt sich um die Sicherheit im Land und sieht diese durch die CDU/SPD-Landesregierung bedroht. Es ist weniger der Antiterrorkampf sondern eine weibliche Brust die den Experten errigiert ähm.. irritiert. Die Landesregierung hat nämlich ein neues Verkehrssicherheitsplakat aufgehängt. Links eine sich einseifende (natürlich) nackte und nicht so richtig hässliche Frau, die auf die Körperteile zwischen Hals und Bauchnabel reduziert ist, wobei ein Arm, ein Seiftuch und etwas Seife das Schlimmste verbergen. Rechts ein Auto nach einem Verkehrsunfall. Die durch das Land hirschenden notgeilen Fahrzeugführer werden angesichts eines Brustansatzes sicherlich massenweise vom rechten Weg abkommen, meint Veit Wolpert. Zum Thema zwangsweise Einführung des Ganzkörperschleiers wollte er sich nicht äußern. Eigentlich wäre nun auch ein nackter Mann zu forden. Am Ende heißt es sonst wieder Frauen (und Schwule) wären die besseren Autofahrer und das nur, weil sie von der Landesregierung im Straßenverkehr nicht gleichermaßen belästigt und abgelenkt werden!

(Unter uns: Der innere Zusammenhang (gemeint ist, wer sich einseifen will, sollte mit seinem PKW nicht abschmieren) von Sex statt Verkehrsunfall ist auch diesem Blog nur schwer verständlich, auch wenn die Alternative zum Unfall unbedingt zu bejahen ist.)

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Sonntag, November 05, 2006

Schneehasen

Da schlag ich das Anzeigenblatt Elbe-Report auf und werde doch von der aberwitzigsten Werbung gestreift, die zur Zeit am Markt ist. Die Firma Futterlieb-Immobilien versucht doch tatsächlich die Bungalowkisten, mit denen bei uns typischerweise die Landschaft zugestellt wird, mit einer als Bunny verkleideten Frau, einem Osterhasen und zwei Eiern an den Mann zu bringen. Da die Anzeige größer ist, muss die Dame fünf mal ran. Immer mit schicken Ohren obendrauf. Hochhackige Schuhe, Netzstrümpfe - alles am Start. Rechts Oben sogar in einer Sadomaso-Variante. Dazu Bilder von Häusern in kahlen Baugeländen. Abgesehen davon, dass die Bilder des Bunnys (im November) und auch die der Häuser nicht so die gewünschte Erotik ausstrahlen, fragt man sich doch, wo genau die Futterliebs so die Prioritäten setzen. Der notgeile Singlekäufer ohne Wunsch nach seriöser Beratung könnte eine etwas schmale Zielgruppe sein. Wird für die Dame der kaufwilligen Familie vielleicht noch ein Bunnyrammler im Beratungsgespräch eingesetzt. Nackte Weihnachtsmänner? Das Konzept erscheint ausbaufähig!

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Sonntag, Juli 24, 2005

Stern und Sex

Nein, es ist hier nicht die Rede von Reinhard Stern (Er plant schließlich noch an der Brücke! - siehe unten) Nein. Mit Bewunderung nimmt der Blog die Idee des "Nachrichtenmagazins" Stern zur Kenntnis, eine mehrteilige Serie zu starten und über die sexuellen Handlungen in den verschiedenen Gegenden der Welt zu berichten. Liebe Sternmitarbeiter! Es wird Euch überraschen. Auch in ferneren Ländern ist die Anatomie der Menschen nicht abweichend geregelt. Dies schränkt die grundlegenden sexuellen Unterschiede zwischen den Regionen doch etwas ein. Gut, varierende Hautfarben sind schon spannend - aber gleich eine Serie. Aber Glückwunsch - das Wort Sommerloch bekommt beim Stern eine völlig neue Bedeutung.

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Web hildegunst.blogspot.com